Alisha Gamisch, Parasiti

Und auch bei diesem Frühjahrstitel von Voland & Quist hat die Lektorin das Korrektorat übernommen …

Das Buch »Parasiti« von Alisha Gamisch, auf dessen Cover eine pink-schwarzes Geschling, eventuell eine Pflanze oder ein Wesen mit so etwas wie Tentakeln, zu sehen ist, liegt in ein grau-weißen sehr flauschigen Schal und wird von allen Seiten von dessen Fransen »bedroht«.

Alisha Gamisch
Parasiti
Roman
Voland & Quist
Hardcover
240 Seiten, 24 €
ISBN 978-3-86391-466-0

Ein Brief sorgt für Aufruhr im Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia: Von einem Tag auf den anderen verstummt die Großmutter. Rina beginnt, Fragen zu stellen – und bringt gegen alle Widerstände ein Gespräch zwischen den Generationen in Gang. Denn sie ahnt, dass sie von ihrer Familie nicht nur die eckige Figur und die Vorliebe für Vorabendserien geerbt hat, sondern auch ihre Ängste und Unsicherheiten.

Zwischen Novosibirsk der 1960er-Jahre und dem Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart folgt Alisha Gamisch in ihrem Debütroman den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen.

Alisha Gamisch studierte in München und London Anglistik und Germanistik und lebt heute in Berlin. Ihr erster Gedichtband »Lustdorf« (Verlagshaus Berlin, 2020) wurde vom Haus für Poesie zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt. 2022 erhielt sie den Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland, 2023 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des feministischen Vereins Wepsert e. V. sowie Mitkuratorin und Moderatorin der Lesungs- und Diskussionsreihe »PostOst-Café« im Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2025 ist sie Teil der literarischen Girlband No Scribes. »Parasiti« ist ihr Debütroman.