Olivia Kuderewski, Lux

Die Lektorin hat das Korrektorat des Debütromans von Olivia Kuderewski für Voland und Quist übernommen.

Belegexemplar Olivia Kuderewski, Lux im Schnee mit Katzenspuren, Korrektorat

Olivia Kuderewski
Lux
Roman
Voland & Quist
gebunden
224 Seiten; 22 €
ISBN: 978-3-86391-279-6

Lux bricht aus. Sie reist in die USA, macht sich auf die Suche nach dem Wahren, dem Gefährlichen, das die Glasglocke über ihr zum Splittern bringt. Sie trifft Kat. Eine junge, irritierend schöne Frau, eine amerikanische Nomadin mit schneeweißem Haar. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Roadtrip von Osten nach Westen, quer durch die USA, bringen sich gegenseitig an ihre Schmerzgrenzen, laufen aus dem Ruder. Lux ist auf der Jagd nach sich selbst. Aber was will Kat?

Ein Roman über das, was vom amerikanischen Traum zwischen all seinen Kopien übrig bleibt, und ein hypnotischer Abgesang auf die Welt der schönen Bilder, leuchtend und poetisch wie grausam und roh. Eine Geschichte über Vertrauen und Missbrauch, über Macht und Verletzlichkeit.

Olivia Kuderewski, 1989 geboren, lebt in Berlin. „Lux“ ist ihr erster Roman. Sie hat vergleichende Literatur und Schreiben studiert, volontiert, bisher in wenigen Anthologien veröffentlicht und noch keinen Preis gewonnen.

A. K. Bender, Erkental. Der verschwundene Alchemist

Und dann gibt es diese Bücher, an denen die Lektorin arbeitet, bevor sie einen Verlag gefunden haben. Sie freut sich unglaublich, dass dieses Fantasy-Buch, in das sie sich beim ersten Lektorat verliebt hat, im Buchfink Verlag seine wunderschöne endgültige Form gefunden hat.
Angelika hat es aus »Harry Potter«-Sehnsucht geschrieben, und es hat der Lektorin genauso viel Freude gemacht. Und jetzt heißt es auch hier, gespannt auf den nächsten Band zu warten.

A. K. Bender, Erkental. Der verschundene Alchimist, Lektorat, Belegexemplar

A. K. Bender
Erkental – Der verschwundene Alchemist
Hardcover mit Illustrationen von Anna Folz
Buchfink Verlag
ab 10 Jahre
352 Seiten, 18 €
ISBN 978-3-948453-05-3

Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft: Tief in den Wäldern, fernab der Großstädte, liegt Erkental, Heimat der Talentierten – Menschen mit ganz besonderen Begabungen. Dass er einer von ihnen ist, erfährt der 13-jährige Endri, als bei einem Streit seine Klassenkameraden plötzlich wie Blätter durch die Luft wirbeln und kurz darauf zwei merkwürdige Gestalten vor seiner Haustür im klimawandelgeplagten Berlin stehen. Ehe er sichs versieht, findet sich Endri zwischen Verwandlern, Telepathen, Biologen und Physikern in einem kuriosen Gasthaus in Erkental wieder.
Gerade als er versteht, dass er als Alchemist die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft beherrschen kann, verschwinden plötzlich wichtige Bewohner des Tals. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Lorean, einem Waisenkind der Klimaflüchtlingswelle, der nachdenklichen Physikerin Alara und dem ungestümen Verwandler Wynn beschließt Endri, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen – ohne zu ahnen, welch mächtige Feinde er sich macht.

Im Fantasy-Buch »Erkental – Der verschwundene Alchimist« werfen große Ereignisse ihre finsteren Schatten voraus. Der erste Band der »Erkental«-Reihe der Autorin A. K. Bender schickt Held Endri und die Leser*innen auf eine fantastische, spannende Reise ins geheimnisvolle Erkental. Fortsetzung folgt!

Joonas Sildre, Zwischen zwei Tönen

Die Lektorin freut sich immer sehr, wenn sie durch ihre Arbeit etwas Neues entdeckt – in diesem Fall durch das Korrektorat der Graphic Novel die Musik von Arvo Pärt – vor allem „Für Alina“ hat es ihr angetan.

Joonas Sildre, Zwischen zwei Tönen. Aus dem Leben des Arvo Pärt, Graphic Novel, Belegexemplar, Korrektorat

Joonas Sildre
Zwischen zwei Tönen
Aus dem Leben des Arvo Pärt
Graphic Novel
dt. v. Maximilian Murmann
Voland & Quist
gebunden
224 Seiten; 28 €
ISBN: 978-3-86391-281-9

„Zwischen zwei Tönen“ verfolgt den Werdegang des weltberühmten Komponisten Arvo Pärt von seiner Kindheit im okkupierten Estland bis zu dem Jahr 1980, als er auf Druck der sowjetischen Regierung mit seiner Familie nach Wien emigrierte. Seine größte Inspiration fand Pärt, der als junger Mann vor allem Filmmusik komponierte, in alter sakraler Musik, die schließlich zur Grundlage seines Tintinnabuli-Stils wurde.
Auf Grundlage jahrelanger Recherchen zeichnet Joonas Sildre in kurzen Episoden das stimmungsvolle Porträt eines bescheidenen, rastlosen Künstlers, der auf seiner Suche nach Sinn und einer eigenen Musiksprache auch nicht die Konfrontation mit der Staatsmacht scheute. Die Graphic Novel wurde 2018 anlässlich der Eröffnung des Arvo-Pärt-Zentrums in Laulasmaa/Estland veröffentlicht und mehrfach ausgezeichnet.

Joonas Sildre (*1980) ist Künstler und Illustrator. Er studierte Grafikdesign an der Estnischen Kunstakademie und  arbeitet heute als freischaffender Künstler. Sildre hat rund 30 Kinderbücher illustriert und mit „Zwischen zwei Tönen“ die erste Graphic Novel in estnischer Sprache verfasst. Er hat an Kunsthochschulen unterrichtet, Anthologien herausgegeben und Comicfestivals organisiert. Er ist Mitbegründer des Estnischen Comicverbands. Sildre lebt mit seiner Familie in Tallinn.

Viktor Martinowitsch, Revolution

„Der Roman ‚Revolution‘ ist eine Schleuderkammer der literarischen und politischen Anspielungen, aufregend, erschreckend und sogar witzig“, schreibt Cornelia Geißler in der Berliner Zeitung – und er ist noch vieles mehr.
Die Lektorin hat ihn sehr gerne für Voland & Quist Korrektur gelesen.

Viktor Martinowitsch, Revolution, Belegexemplar, Korrektorat

Viktor Martinowitsch
Revolution
Roman
dt. v. Thomas Weiler
Voland & Quist
Softcover mit Farbschnitt
400 Seiten, 24 €
ISBN: 978-3-86391-280-2

Dies ist die Beichte von Michail German. Den Namen Viktor Martinowitsch benutzt er nur als beliebiges Pseudonym. Vor Jahren beendete er, aufstrebender Dozent an einer Moskauer Privatuniversität, von einem Tag auf den anderen die Beziehung zu einer Kellnerin, die er eigentlich innig liebte. Was steckt hinter seinem plötzlichen Verschwinden? In diesem Buch offenbart er sein Geheimnis.
Martinowitsch erzählt in einem klugen Spiel mit der Fiktion von der skrupellosen Manipulation fragwürdiger Freunde und fragt nach dem Wesen der Macht, nach der menschlichen Tendenz zu Feigheit und Fügung.

Viktor Martinowitsch (auch: Victor Martinovich), 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Er schreibt regelmäßig für ZEIT online. Martinowitsch wurde bekannt mit dem Roman „Paranoia“ (2014), der in Belarus nach Erscheinen inoffiziell verboten wurde. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Zuletzt bei Voland & Quist erschienen: „MOVA“ (2016).

Thomas Weiler wurde 1978 im Schwarzwald geboren. Seit seinem Übersetzerstudium in Leipzig, Berlin und St. Petersburg übersetzt und vermittelt er Belletristik und Kinderliteratur aus dem Polnischen, Russischen und Belarussischen. 2017 erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis, 2019 wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis geehrt.
Sehr lesenswet sind seine Anmerkungen zu „Revolution“ auf fussnoten.eu.