Neuerscheinungen im September

Gleich zwei Neuerscheinungen auf einmal:

Meinecke, Analog, CoverThomas Meinecke, Analog

Thomas Meinecke erzählt von seinem Dasein als DJ, der Entstehung von Plattensammlungen, ersten Erfahrungen mit dem, was angesagt ist, und natürlich von Musik: über Musiker und Musikerinnen, Platten und Labels, Clubs und ein Lebensgefühl. Meinecke schildert, wie Techno und House die Menschen in London, Berlin, Schmalkalden, Bahia oder New York miteinander verbinden. „Analog“ versammelt die Kolumnen Meineckes aus dem Magazin Groove der Jahre 2007 bis 2013. Jeder Kolumne ist eine farbige Zeichnungen der Künstlerin und Musikerin Michaela Melián zur Seite gestellt.

Mehr Informationen gibt es hier.

Barbara Kalender & Jörg Schröder, Kriemhilds LacheKriemhildslache_Cover

Erzählungen werden selten erzählt, sondern meist am Schreibtisch oder auf dem Laptop geschrieben. Das merkt man ihnen in der Regel auch an. Bei Schröder & Kalender ist es anders. Sie erzählen sich die Geschichten gegenseitig, was den Erzählungen Authentizität und Frische verleiht. So entstehen absurde und komische Alltagsgeschichten über Steuerparadiese, gescheiterte Buchprojekte mit Berufsverbrechern, über den Zufall als Pseudonym Gottes, den Winter in der Provence und eine imaginäre Lotterie.

Der Zeichner F.W. Bernstein, geb. 1938 in Göppingen, ist Doyen der Neuen  Frankfurter Schule und Autor der sprichwörtlich gewordenen rhetorischen  Figur „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“.  Er hat die Erzählungen opulent illustriert.

Und mehr dazu hier.

Buchpremiere: Wird Zeit, dass wir leben

Geissler, Wird Zeit, dass wir leben, CoverChristian Geissler, Wird Zeit, dass wir leben

Lesung und Gespräch mit Detlef Grumbach und Robert Stadlober, Moderation: Michael Wildenhain.
Es liest der Schaupieler Robert Stadlober.

Mittwoch, 24. Juli 2013, 20:00 Uhr

Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125
10115 Berlin-Mitte

„Wird Zeit, dass wir leben“ erscheint am 11. Juli 2013 im Verbrecher Verlag.

Schlosser ist Funktionär der KPD. Bis zu seiner Verhaftung bremst er  den Eifer der Genossen im Kampf gegen die Nazis, verweigert die Waffen  und pocht auf Disziplin. Die Genossen von der Basis aber wollen kämpfen.  Kämpfen bedeutet für sie Lust und Leben. Vor allem für Karo, aber auch  für Leo, der noch 1930 zur Polizei geht, aber später begreift, dass er  auf der falschen Seite steht.

In »Wird Zeit, dass wir leben« erzählt  Christian Geissler mit »balladenhaft-lyrischer Präzision« (Heinrich  Böll) vom Widerstand der Kommunisten gegen die Nazis in Hamburg.

Als ob er mitten im Geschehen steckt,  begleitet er seine Figuren durch die Kämpfe vor und nach 1933. Er  erzählt von Gewalt von oben und Gegenwehr von unten, vom  Spannungsverhältnis zwischen Kollektiv und Individuum, zwischen  Disziplin und Eigensinn – und zieht den Leser in die immer noch  aktuellen Debatten mit hinein.

Geisslers Roman basiert auf einer wahren Geschichte: Das Vorbild für  Leo war der Hamburger Polizist Bruno Meyer, der Anfang 1935 die  Widerstandskämpfer Fiete Schulze und Etkar André aus dem Gefängnis  befreien wollte. Detlef Grumbach recherchierte umfassend und erzählt in  seinem Nachwort erstmals vom Schicksal Bruno Meyers.

Kriemhilds Lache ist Kandidat der Hotlist

Die Lektorin freut sich sehr: Das Buch „Kriemhilds Lache“ von Barbara Kalender und Jörg Schröder ist Kandidat für die Hotlist 2013!Kriemhildslache_Cover

Der Arbeit der Lektorin Anerkennung zollen kann man, wenn hier für das Buch abgestimmt wird. Die drei Kandidaten, die die meisten Stimmen bekommen, werden dann sicher auf der Nominierungsliste stehen.

Mehr Infos zum Buch, das im September erscheinen wird? Bitte sehr:

Erzählungen werden selten erzählt, sondern meist am Schreibtisch oder auf dem Laptop geschrieben. Das merkt man ihnen in der Regel auch an. Bei Schröder & Kalender ist es anders. Sie erzählen sich die Geschichten gegenseitig, was den Erzählungen Authentizität und Frische verleiht. So entstehen absurde und komische Alltagsgeschichten über Steuerparadiese, gescheiterte Buchprojekte mit Berufsverbrechern, über den Zufall als Pseudonym Gottes, den Winter in der Provence und eine imaginäre Lotterie.

Der Zeichner F.W. Bernstein, geb. 1938 in Göppingen, ist Doyen der Neuen Frankfurter Schule und Autor der sprichwörtlich gewordenen rhetorischen Figur „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“. Er hat die Erzählungen opulent illustriert.

„Die beiden sind eine ganze Menge: Schriftsteller, Verleger, Blogger und Kolumnisten. Bei Schröder & Kalender ist so viel mehr Substanz als bei den meisten anderen. Wenn sie reden und schreiben, dann schöpfen sie daher immer aus dem Vollen.“ Kristof Schreuf

Und eine Leseprobe gibt es natürlich auch.

Zusammenarbeit mit dem IIPM

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Die Lektorin freut sich sehr, das International Institute of Political Murder (IIPM) als neuen Kunden gewonnen zu haben.

In enger Zusammenarbeit mit dem Autor und Regisseur Milo Rau werden die Bücher „Hate Radio“ und ein Materialband „Moskauer Prozesse/Zürcher Prozesse“ entstehen.

Die Lektorin wird hier nicht nur lektorieren, sondern auch einen Teil der Textredaktion übernehmen. Das Lektorat wird damit zum Textbüro!

Hier finden sich weitere Informationen zum IIPM und den spannenden und wichtigen Projekten „Hate Radio“ und „Moskauer Prozesse/Zürcher Prozesse“.