Selbstständigkeit und der Tag der Arbeit

Lektorat Wengorz

Gibt es einen besseren Tag als den 1. Mai, um seine Selbstständigkeit zu beginnen? Wohl kaum. „Tag der Arbeit“ – ein gesetzlicher Feiertag, der in der Regel arbeitsfrei ist. Für die Lektorin irgendwie immer schon ein Widerspruch in sich.

Für die ab jetzt Selbstständige aber das passende Symbol: Ab jetzt wird sie selbst & ständig arbeiten, auch dann, wenn andere ihre Freizeit genießen. Hofft sie zumindest, denn Voraussetzung für viel Arbeit ist auch eine gute Auftragslage. Also, liebe Besucher und Besucherinnen dieser Seite, kommet zuhauf. Angebote für Projekte schreibt die Lektorin gerne, mehr aber freuen sie natürlich die dann erteilten Aufträge.

Auch wenn sie selbst nicht in der Kirche (auch nicht in einer anderen) ist, nimmt die Lektorin also mal die Haltung der Evangelischen Kirche in Deutschland ein, die den heutigen Tag als Bitttag um gesegnete Arbeit feiert.

Allen, die das hier nur lesen, weil sie ganz privat wissen wollen, was die Lektorin so treibt: Weil heute 1. Mai ist, die Arbeitsbelastung sich noch in Grenzen hält und die Sonne scheint, geht sie jetzt in den Garten …

Buchpremiere: Helden wie ihr

Knud Kohr, Helden wie ihr, Cover

Knud Kohr, Helden wie ihr

Knud Kohr liest gemeinsam mit der Schauspielerin Antje Widdra

Dienstag, 14. Mai 2013, 20:30 Uhr

Monarch
Skalitzerstr. 134
10999 Berlin

Eintritt: 4 €

Wahres Heldentum ist überall zu finden – nicht nur in Gotham City oder den Büchern von Karl May, sondern auch rund um den Karl-August-Platz in Berlin-Charlottenburg. Vielleicht muss ein Held hier nicht gleich die ganze Welt retten, seine Taten sind jedoch nicht weniger heroisch: Er kämpft mit den Tücken des Alltags und ficht schließlich seinen wichtigsten Kampf aus: den mit sich selbst.

Knud Kohr geht in seinen Geschichten der Frage nach, was wahres  Heldentum ausmacht. Nicht immer findet er in seinen komischen und  anrührenden Erzählungen tatsächlich einen Helden, immer aber bewahrt er sich einen genauen und dabei liebevollen Blick auf seine Mitmenschen.

Helden wir ihr“ erscheint am 10. Mai 2013 im Verbrecher Verlag.

Eine Veranstaltung der Verbrecher Versammlung des Verbrecher Verlags.

Lesung und Diskussion: Wir sind die Wahnsinnigen

Chrstian Y. Schmidt, Wir sind die Wahnsinnigen - CoverChristian Y. Schmidt, Wir sind die Wahnsinnigen. Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang

Donnerstag, 2. Mai 2013, 19 Uhr

Bandito Rosso
Lottumstr. 10a
10119 Berlin

Joschka Fischer war Straßenkämpfer, Oppositionsführer, Außenminister und Vizekanzler. Er war lange Zeit der beliebteste Politiker Deutschlands. Doch der Aufstieg des Joschka Fischer hat sich anders vollzogen, als dieser es darstellt. Wie wurde der frühere Linksradikale zum Staatsdenker, schließlich zum Unternehmer in eigener Sache?

Christian Y. Schmidt zeigt in seinem Buch „Wir sind die Wahnsinnigen„, wie Fischer und seine Gang es geschafft haben, aus der Sponti-Szene heraus wichtige Posten in Frankfurt am Main und Hessen zu erobern – und wie sie dabei ihre früheren Ideen und Ideale verleugneten. Auch 15 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen ist diese biografische Studie noch immer aktuell.

Eine Veranstaltung des EAG-Tresens, des Buchladens zur schwankenden Weltkugel und des Verbrecher Verlags.

Buchpremiere: Im Jahr des Hasendrachen

Christian Y. Schmidt, Im Jahr des HasendrachenChristian Y. Schmidt, Im Jahr des Hasendrachen, Cover

Mittwoch, 24. April 2013, 20:30 Uhr

Monarch
Skalitzer Str. 134, 1. Stock
10999 Berlin

Im alten China war der Hasendrache eine mit Sprengstoff gefüllte Granate, mit der sich auch die dicksten Mauern brechen ließen. Das ist zwar gar nicht wahr …, doch immerhin eine tolle Metapher für ein Buch, das ähnlich explosiv daherkommt. Die Kapitel zu den chinesischen Dissidenten Ai Weiwei, Liao Yiwu und dem Dalai Lama riefen bei Erscheinen als Kolumne in der taz wütende Proteste hervor.  Als Versöhnungsangebot schildert Christian Y. Schmidt in gewohnt komischer Weise, wie er in Peking u. a. auf Giorgio Armani, Angela Merkel und die Machtmaschine Gerhard Cromme trifft. Außerdem werden bisher unbekannte chinesische Phänomene wie Drahtpenisfrauen, Backsteinopium und Pekingpalmen vorgestellt.

Mit diesem China-Tagebuch der Jahre 2011 und 2012 schließt Christian Y. Schmidt an den erfolgreichen Vorgängerband „Im Jahr des Tigerochsen“ (2011) an. Für alle, die etwas anderes über China lesen wollen, als das, was sie sowieso schon wissen!

Mehr Informationen zu Autor und Buch gibt es hier.